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Sport
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Sportschießen
Alles über das Schießen
Schießsport
kann, wie jeder andere Sport auch, als Hobby mit den Vorzügen des Vereinslebens
oder als ernsthafter Leistungssport betrieben werden. Jeder Schuss stellt sehr
hohe Anforderungen an Konzentrationsfähigkeit und Körperbeherrschung der 10
Meter von der Schießscheibe entfernt stehenden Schützen. Nur aus dem optimalen
Zusammenspiel von Atem-, Ziel- und Abzugstechnik, sowie einem sicheren Anschlag
entsteht ein sauberer Schuss.
Auf unseren 11
normalen Schießständen, 4 elektronische Schießstände und 1 Stand für
5-schüssige Pistole können die Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole
geschossen werden.
Ausrüstung
Luftgewehr
Eigentlich
braucht man zum Schießen nur ein Luftgewehr und Bleikugeln (in Wirklichkeit
keine Kugel, sondern ein "Diabolo" mit 4,5 mm Durchmesser). Eine
Schießjacke, die einen sicheren Stand gewährleistet und ein Verrutschen des
Gewehres im Anschlag verhindert, sowie ein Schießhandschuh werden jedoch fast
von jedem Schützen benutzt. Viele gute Schützen kaufen sich zusätzlich
Schießschuhe und eine spezielle Hose, um eine zusätzliche Stabilisierung des
Körpers zu erhalten.
Durch
komprimierte Luft oder CO2 wird das Diabolo durch den Lauf getrieben. Noch vor
ein paar Jahren musste der Schütze einige Kraft beim Spannen der Waffe
aufwenden, um die Luft mittels eines Kolben "von Hand" zu verdichten.
Nunmehr verfügen die meisten Luftgewehre und Luftpistolen über eine
nachfüllbare Pressluftkartusche, so dass einfach nur die Kugel eingelegt werden
muss.
Es können
selbstverständlich die vereinseigenen Gewehre für Training und Wettkämpfe
verwendet werden, jedoch kaufen sich fortgeschrittene Schützen in der Regel
nach einigen Jahren ein eigenes Gewehr, das sie dann speziell auf ihre
Bedürfnisse einstellen können.
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Ausrüstung
Luftpistole
Beim Schießen mit einer
Luftpistole wird wesentlich weniger "Zubehör" benötigt, da auch durch
spezielle Kleidung nur wenig zusätzliche Stabilisierung erreicht werden kann.
Die Munition ist bei Luftgewehr und Luftpistole identisch.
Der Anschlag hat mit dem aus
Film und Fernsehen bekannten Schießen fast nichts gemeinsam. Der Schütze steht
nicht frontal zur Scheibe, sondern etwas seitlich gedreht und hält die Pistole
mit ausgestrecktem Arm und mit nur einer Hand. Dies verlangt dem Schützen eine
gewisse Kondition ab, um die Waffe möglichst ruhig halten zu können. Außerdem
muss ein guter Schütze über eine ausgefeilte Technik verfügen, denn um den
Abzug auszulösen muss ein Gewicht von mindestens 500g überwunden werden, was es
nicht gerade einfach macht, die Pistole ruhig und sauber im Ziel zu halten.
Vereinseigene Luftpistolen
sind natürlich vorhanden, hier gilt ebenfalls, dass sich viele Schützen bei
steigenden Leistungen eine eigene Pistole kaufen.
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Auswertung
Ergebnisermittlung
In der Regel wird auf vier
10er-Streifen geschossen (also 40 Schuss). Bei jedem Schuss kann man null bis
zehn Ringe erreichen. Null Ringe bedeutet, dass die Scheibe verfehlt wurde, 10
Ringe, dass der Punkt in der Mitte getroffen wurde.
Treffer im Zentrum der Scheibe
(10 Ringe) werden zusätzlich noch in Teiler unterteilt. Umso näher der Schuss
am Mittelpunkt liegt, desto niedriger ist der Teiler - ein sehr schlechter
Teiler wäre z. B. ein 200-Teiler (gerade noch angekratzt).
Teiler = 1/100 mm
Als Teiler wird die Maßeinheit
bezeichnet, die die Abweichung des Treffers aus der Scheibenmitte angibt.
Bei dem abgebildeten Treffer
handelt es sich um einen 4,8 Teiler.
Die Auswertung
erfolgt mit Hilfe eines Ringlesegerätes, das an einen Auswertungs-Computer
angeschlossen ist. Mit diesem Gerät kann sehr schnell und genau ausgewertet
werden.
Luftgewehrscheibe mit einem 10er Blattl
Für Rundenwettkämpfe und Serien werden 10er-Bandscheiben verwendet
Luftpistolenscheibe mit einem 10er Blattl
Letzte Änderung am Samstag, 5. Mai 2012 um 18:42:42 Uhr.


















